So nimmst du den Druck raus, um endlich deine Ziele zu erreichen

Du feilst stundenlang an einem Text, weil du denkst, er ist noch nicht genauso, wie du ihn haben möchtest.
Du traust dich nicht, dein Angebot zu posten, weil immer noch eine Kleinigkeit fehlt.
Du schiebst dein Herzensprojekt immer wieder auf, weil du Angst hast, es könnte noch nicht perfekt sein.

Kommt dir das bekannt vor? Wenn ja, lass dir sagen: Du bist nicht allein!

Viele, die sich mit ihrem Herzensprojekt selbstständig machen, kämpfen immer wieder mit einem (zu) hohen inneren Anspruch und stehen sich, und ihren Träumen, dadurch selbst im Weg.

Was ist „Perfektionismus“?

Grundsätzlich beschreibt Perfektionismus das Streben nach Fehlerlosigkeit, makelloser Leistung und absoluter Vollkommenheit.

Im Austausch mit anderen Selbstständigen und aus eigenen Erfahrungen, begegnet mir Perfektionismus allerdings häufig nicht als ein Zeichen von besonderem Ehrgeiz, sondern eher als Ausdruck von starkem inneren Druck, Selbstkritik und Angst vor Bewertungen.

Wenn dir deine innere Stimme ständig sagt:

  • “So wie es ist, reicht es noch nicht.”
  • “Andere machen das viel besser.”
  • “Wenn ich nicht alles perfekt mache, lasse ich es lieber komplett bleiben.”

Führt das dazu, dass du dich im Kreis drehst und statt sichtbar zu werden, “optimierst” du.

Statt loszugehen, blockierst du dich.

Statt dir, und deinen Fähigkeiten, selbst zu vertrauen, zweifelst du.

Schließlich unterstützt dich der Perfektionismus nicht dabei, deine Ziele zu erreichen, sondern blockiert dich und macht dir das Leben schwer.

Die Falle der inneren Kritikerin

Perfektionismus ist häufig eine Falle deiner inneren Kritikerin. Sie meint es vielleicht gut mit dir, denn sie will dich vor Fehlern, Kritik oder Ablehnung schützen.

Doch in Wahrheit macht sie dich klein, hält dich zurück und nimmt dir deine Leichtigkeit und raubt dir deine Energie zum Umsetzen.

Je mehr Raum du ihr gibst, desto weniger kommst du ins Handeln und oft merken wir gar nicht, wie viel Zeit, Energie und Freude uns dieser Perfektionismus kostet.

Warum „gut genug“ erstrebenswert ist

Der Gedanke „gut genug ist besser als perfekt“ soll kein Aufruf zur Nachlässigkeit sein, sondern eine Einladung zu Mut, Vertrauen und Handlung.

Denn:

  • „Gut genug“ bedeutet, dass du ins Tun kommst und endlich mit der Umsetzung anfängst.
  • „Gut genug“ bedeutet, dass du dich zeigst, auch wenn nicht alles 100 % fertig ist.
  • „Gut genug“ bedeutet, dass du dich nicht länger vom Anspruch auf Perfektion blockieren lässt.

Merke dir: Perfektion hält uns in der Theorie, aber „gut genug“ bringt uns in die Praxis.

Erlaube dir eine gesunde Fehlerkultur

Was wäre, wenn du Fehler nicht als Makel, sondern als Wachstumsmöglichkeit siehst?

Wenn Fehler kleiner Helfer sind, die dich ein kleines Stückchen weiter an dein Ziel bringen?

Wenn du dir erlaubst, etwas auszuprobieren, ohne perfekt sein zu müssen?

Eine gesunde Fehlerkultur erlaubt dir:

  • zu experimentieren,
  • zu lernen,
  • dich weiterzuentwickeln.

Und vor allem: du bleibst in Bewegung, statt dich selbst zu bremsen.

Denn ein nachhaltiger, langfristiger Erfolg entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch mutiges Ausprobieren, Anpassungen und Weitergehen.

So kannst du den Perfektionismus loslassen

Hier ein paar Impulse für deinen Alltag, die du direkt umsetzen kannst:

Stopp-Satz für deine innere Kritikerin

Wenn du merkst, dass du wieder zweifelst, frag dich:
„Würde ich das auch so zu meiner besten Freundin sagen?“
Meistens ist die Antwort: Nein.

Fehler feiern

Such dir jede Woche eine „kleine Imperfektion“, die du bewusst zulässt und klopf dir selbst auf die Schulter.

Done statt perfekt

Setz dir eine konkrete Zeitgrenze für eine Aufgabe (z.B. ein Social Media Post) und veröffentliche das Ergebnis, auch wenn es nicht 100 % ist. Du wirst sehen: Es reicht.

Mini-Mantra für den Alltag

„Ich darf unperfekt sichtbar sein. Meine Botschaft ist wichtiger als die Verpackung.“

Fazit

Dein Erfolg entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Ausprobieren und Umsetzung

Perfektionismus ist oft ein innerer Schutzmechanismus. Von unserer inneren Kritikerin erstmal ganz gut gemeint, aber er bringt uns auf Dauer nicht weiter. Er verhindert (oder macht es dir zumindest sehr schwer), dass du deine Ideen in die Welt bringst.

Also versuche dich von deinem Perfektionismus zu befreien, um dein Business mit mehr Leichtigkeit aufzubauen und zu führen.

Wir brauchen keine perfekten Vorbilder, sondern echte, mutige und inspirierende Menschen!

Deine Caroline 🌻

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